Heizstrom für Wärmepumpen: Worauf Sie beim Tarif achten sollten
Stand: März 2026
Warum braucht eine Wärmepumpe einen eigenen Tarif?
Wärmepumpen haben einen deutlich höheren Strombedarf als normale Haushaltsgeräte. Für ein Einfamilienhaus mit Wärmepumpenheizung können 6.000 bis 15.000 kWh Heizstrom pro Jahr anfallen. Viele Energieversorger bieten daher spezielle Heizstromtarife mit reduziertem Arbeitspreis an, die speziell für diesen Anwendungsfall konzipiert sind.
Was ist ein Heizstromtarif?
Ein Heizstromtarif zeichnet sich in der Regel durch einen niedrigeren Arbeitspreis aus als ein normaler Haushaltsstromtarif. Im Gegenzug darf der Netzbetreiber die Anlage zu bestimmten Zeiten kurzzeitig abschalten – sogenannte Sperrzeiten. Diese Sperrzeiten sind gesetzlich auf maximal drei Mal täglich je zwei Stunden begrenzt. Während dieser Zeit liefert eine gut ausgelegte Wärmepumpe aus dem Pufferspeicher.
Technische Voraussetzungen
- Ein separater Stromzähler für die Wärmepumpe (Zweitanschluss oder Doppeltarifzähler)
- Eine Steuerungseinrichtung, die dem Netzbetreiber die temporäre Abschaltung ermöglicht
- Ausreichend dimensionierter Pufferspeicher, um Sperrzeiten zu überbrücken
Ist ein Heizstromtarif immer günstiger?
Das hängt von Ihrem konkreten Angebot und Verbrauch ab. Vergleichen Sie vor dem Wechsel die Gesamtkosten aus Grundpreis und Arbeitspreis unter Berücksichtigung Ihres tatsächlichen Jahresverbrauchs. In vielen Regionen sind Heizstromtarife merklich günstiger als der normale Haushaltstarif – der Vergleich lohnt sich.
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